Beratung vor Ort

Hilfe für Betroffene

Oft sind es Fragen und Unsicherheiten zum Thema Essen und Gewicht, aber auch der zunehmende Leidensdruck, den eine Essstörung erzeugt, die den Schritt zur Beratung veranlassen.


Im gemeinsamen, auf Wunsch anonymen  Gespräch – die Therapeutin unterliegt der Schweigepflicht - können diese Fragen geklärt und Informationen zur Essstörung gegeben werden.


Veränderungsmöglichkeiten werden besprochen und Hilfsangebote aufgezeigt. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen bleibt bei den Ratsuchenden, wir erarbeiten in der Beratung nur mögliche Schritte.


Hilfe für Angehörige

Oft vergeht einige Zeit, bis z.B. Eltern Veränderungen bei ihren Kindern wahrnehmen, die Hinweise auf eine Essstörung geben. Die Reaktionen darauf können sehr verschieden sein, aber meist erleben sich Eltern und Angehörige hilflos und überfordert bei der Diagnose „Essstörung“.


Essstörungen sind keine vorübergehenden Beschwerden oder pubertäre Verhaltensweisen, sondern ernsthafte, im schlimmsten Fall lebensbedrohende Erkrankungen. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige sich nicht einem Gefühl der Enttäuschung und Machtlosigkeit ergeben, sondern aktiv und mit den Betroffenen Strategien entwickeln, um diese Krankheit anzugehen.


Auch wenn die Erkrankten noch nicht bereit sind, sich mit ihrem Problem auseinanderzusetzen, sollten Angehörige eine professionelle Beratung nutzen. Die Erfahrung zeigt, je offener und informierter man mit dem Problem Essstörung umgeht, desto erfolgreicher sind die Aussichten auf Heilung. Mit dem Stärkeprojekt bieten wir ein zusätzliches Gruppenangebot an.

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