STÄRKE-Projekt 2

„Wenn Essen zum Problem wird...“


Essstörungen sind keine vorübergehende Beschwerden oder pubertäre Verhaltensweisen, sondern ernsthafte, im schlimmsten Fall lebensbedrohende Erkrankungen. Oft vergeht einige Zeit, bis Eltern  Veränderungen bei ihren Kindern wahrnehmen, die Hinweise auf eine  Essstörung geben.


Die Reaktionen darauf können sehr verschieden sein, aber meist erleben sich die Eltern hilflos und überfordert bei der Diagnose „Essstörung“. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern sich nicht ihrem Gefühl der Enttäuschung und Machtlosigkeit ergeben, sondern aktiv und mit ihrem Kind Strategien entwickeln, diese Krankheit anzugehen.


Wir wollen Eltern mit unserem Angebot auf ihrem Weg unterstützen, indem wir:

• umfassende Informationen zum Thema Essstörungen und Hilfsangebote anbieten

• praktische Übungen im Umgang mit der Krankheit für den Alltag zu Hause vorstellen

• Erfahrungsaustausch unter Betroffenen ermöglichen

• Raum für Fragen geben

• Möglichkeiten der Entspannung zeigen, um selbst wieder zu Kräften zu kommen

Dieser Prozess ist langwierig und anstrengend, es gibt Widerstände zu überwinden und Rückschläge auszuhalten. Oftmals gerät man an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Erfahrung zeigt, je offener und informierter man mit dem Problem Essstörung umgeht, desto erfolgreicher sind die Aussichten auf Heilung. 


Zielgruppe

Eltern/Angehörige von Menschen mit Essstörungen


Kursleitung

Anita Schwitzer M.A., systemische Therapeutin i.A.

Dipl. Psych. Daniela Peine


Kursrahmen

TeilnehmerInnenzahl: ca. 6 - 10

Dauer: 6 x 2 h


Allgemeiner Ablauf einer Sitzung

1.Vorstellung

2.Blitzlicht/Rückschau , gemachte Erfahrungen

3.Infoteil

4.Fragen/Austausch

5.praktische Übungen, Intervention

6.Ausklang


Inhalte der 6 Termine

1.Termin: Welche Essstörungen gibt es? Die 5 Stadien der Erkrankung

2.Termin: Behandlungsformen. Wie können Angehörige mit der Krankheit umgehen? 

3.Termin: Co-verhalten I

4.Termin: Co-verhalten II

5.Termin: Verhaltenshinweise bei den einzelnen Krankheitsbildern

6.Termin: Fürsorge – auch für Eltern: was stärkt und baut auf?


Termine

Wochentag nach Absprache (bevorzugte Wochentage bitte bei Anmeldung angeben), finden in 14-tägigem Abstand statt

Uhrzeit: 19.30 – 21.30


Ort

LuCa, Untere Neckarstr. 17, 69117 Heidelberg


Kosten

Bitte sprechen Sie uns an.


Kontakt/Anmeldung

E-Mail: ObscureMyEmail

Telefon: 06221- 6525894

LuCa Heidelberg e.V. wird unterstützt durch:
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Die Stiftung Sparkasse Heidelberg möchte anstiften, anderen Menschen Gutes zu tun und sich auf vielfältige und kreative Weise für diese einzusetzen. Deshalb fördern wir das bürgerschaftliche Engagement derjenigen, die sich für andere Menschen einsetzen wollen oder sich bereits einsetzen. Wir möchten Sie anstiften, anderen Menschen Gutes zu tun.

Mit Ihrer Idee und Ihrem Engagement tragen Sie maßgeblich dazu bei, dass sich die Lebenssituation einzelner oder die einer Gemeinschaft nachhaltig verbessert.

Denn Sie kennen sich in Ihrer Umgebung und Nachbarschaft am besten aus und wissen, wer Hilfe braucht oder wo gezielt angepackt werden muss.
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Die Stadt Heidelberg fördert die Vielfalt der Talente und bekennt sich zu einem Zusammenleben, das auf Gleichbehandlung und gleichberechtigter Teilhabe beruht. Das Amt für Chancengleichheit entwickelt, finanziert und vernetzt Projekte die helfen, diese Qualitäten zielgruppensensibel besonders dort mit Leben zu füllen, wo Gruppen unterrepräsentiert sind und/oder ausgegrenzt werden. Das Amt für Chancengleichheit berichtet zudem über den aktuellen Stand der Chancengleichheit von Frauen und Männern in all ihrer Vielfalt. Es berät und unterstützt bei Ungleichbehandlung und Diskriminierung. Zudem vermittelt es Kontakte zu Beratungs- und  Servicestellen.
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